Improvisierte

Bühnenkunst

 Moderner

Mythos

Rituelle

System-Aufstellungen

 

Nach einem einstündigen und gemeinsamen Empfangsritual werden die 2 Erzählenden nacheinander für je 1 Stunde auf das Sofa eingeladen. Die 7 Bezeugenden und die 7 Kunst-schaffenden     bilden einen rituellen Kreis um sie herum. Die Erzählenden beschreiben, was sie momentan im Leben beschäftigt und bewegt (ihre "Geschichten": eine aktuelle Frage, ein Thema, ein Muster, ein Leid, ein Schmerz, ein Symptom), das sich tendenziell in ihrem Leben wiederholt. Der Kreis dehnt sich aus und lässt für einen grösseren rituellen Raum Platz, in dem die Kunst-schaffenden die "Geschichten" spielend, tanzend und musizierend sicht- und fühlbar machen. Was sich zeigt, kommt intuitiv durch ihre Körper, Emotionen und Interaktionen ans Licht. Die Kunst-schaffenden sind lediglich der Kanal, durch den die "Geschichten" hin-durchfliessen und einen Ausdruck finden. So entstehen auch das Bild und die Tonskulptur, die während jeder Improvisation kreiert werden. Nach einem klaren Ende werden die Erzählenden (sowie die Bezeugenden) eingeladen, das Gesehene und das, was bei ihnen in Resonanz ging, zu reflektieren. Fragen können gestellt und Wahrnehmungen ausgesprochen werden ohne dabei zu analysieren. Die Bezeugenden unterstützen den Prozess durch ihre empathische Präsenz und erleben die "Geschichten", in Resonanz mit ihrem eigenen Thema, als Mythen einer gemeinsamen, modernen Realität.

Die Kunst im Dienst des inneren Wandels

Die Kunst vermag die Komplexität unseres Lebens vereinfacht darzustellen, die Dynamik einer Situation einzufangen und Akzente zu setzen. Am Ende bleibt die Essenz der "Geschichten" sicht- und fühlbar. Für die Erzählenden ist der Prozess tief, berührend und authentisch, für die Bezeugenden ist er initiatisch und archaisch, für die Kunst-schaffenden ist er artistisch. Für alle ist er eine Reise in unserer tiefsten Menschlichkeit.