Kátharsis:

Altgriechisch:  rituelle Reinigung

 

Aktuell für uns:  Zeremonie basiert auf wahren "Geschichten" von Erzählenden, denen es bewusst ist, dass sie in ihrem Prozess an einer rituellen Systemaufstellung teilnehmen. 16 Menschen nehmen an einer KATHARSIS Zeremonie teil. (6 Kunstschaffende, 3 Erzählende  & 7 Bezeugende)

 

Ritueller Raum:

Raum, in dem die Prozesse  stattfinden. Er wird von allen mitfühlenden Beteiligten geschaffen. Er wird am Anfang der Zeremonie auf- und am Schluss zugemacht.

 

"Geschichte":

Der "Funke" des Prozesses. Ein aktuelles oder mehrfach wiederkehrendes Thema oder ein Symptom, ein seelisches Leid, chronische körperliche Schmerzen oder ein schweres "Schicksal", das Erzählende in die Zeremonie einbringen.

 

Prozess:

"Geschichten" werden erzählt. Dadurch entstehen künstlerische, im Moment erfasste Darstellungen, welche die Geschichte sichtbar machen. Die Erzählenden werden nach dem Geschehen zur Reflexion eingeladen, z.B. ‘was habe ich gesehen/wiedererkannt, ‘was hat das bei mir bewegt’, ‘was ist besonders in Resonanz gegangen’… 3 Prozesse finden während einer ganzen Nachmittagszeremonie statt.

 

Die Bezeugenden:

Die Personen sind durch ihre empathische Präsenz Teil der Prozesse. Sie werden eingeladen, ihr aktuelles Thema zu äussern und dann zu fühlen, wie dieses mit den 3 Prozessen in Resonanz geht. Bis 7 Bezeugende können an einer Zeremonie teilnehmen.

 

Die Erzählenden:

Die Person bringt eine "Geschichte" mit, die inszeniert wird (siehe Prozess).

Es ist ihr bewusst, dass sie in ihrem Prozess an einer rituellen Systemaufstellung teilnimmt, der sie sehr tief berühren kann. 3 Erzählende nehmen an einer Zeremonie teil.

 

Die Kunstschaffenden:

Die Personen sind ausgebildet und geübt in einem Kunstgebiet

(Bewegungstheater, Malen oder Musik). Sie sind zusätzlich im sozialpsychologischen Bereich ausgebildet und erfahren. Ihr Fühlen ist der Treibstoff des Prozesses. 6 Kunstschaffende nehmen an einer Zeremonie teil.